Tierbeobachtung auf Madeira

Artenvielfalt zwischen Lorbeerwald, Steilküste und dem tiefen Atlantik

Madeira ist eine Insel, deren Reichtum an Leben weit über ihre berühmte Blütenpracht hinausgeht – vom Meeresgrund vor der Steilküste bis in die Wipfel des uralten Lorbeerwaldes. Die Tierbeobachtung auf Madeira eröffnet Begegnungen in ganz unterschiedlichen Welten: Vor der Küste, die bis zu 4.000 Meter steil in die Tiefe abfällt, tummeln sich ganzjährig Delfine, und in den Sommermonaten ziehen verschiedenste Walarten auf ihrer Wanderung zwischen tropischen und arktischen Gewässern an der Insel vorbei. An der kargen Halbinsel Ponta de São Lourenço lassen sich mit etwas Glück seltene Mönchsrobben beobachten, während in den Klippen der Küste endemische Seevogelarten nisten. Im Landesinneren birgt der Laurisilva, Madeiras zum UNESCO-Weltnaturerbe zählender Lorbeerwald, ein Ökosystem aus einer anderen Zeit, und auf der mystischen Hochebene Paúl da Serra begegnen Wanderern wildlebende Rinder und Hirten mit ihren Herden. Die Tierbeobachtung auf Madeira verbindet so das Erlebnis auf dem offenen Atlantik mit den stillen Entdeckungen an Land, die sich bei jeder Levada-Wanderung und jedem Küstenspaziergang offenbaren. Erleben Sie eine Insel, auf der die Natur in ihrer ganzen Bandbreite spürbar wird – über und unter Wasser, an der Küste und tief im Inneren der Bergwelt.