Individualreise mit dem Auto auf den Kapverdischen Inseln
Eine Reise auf die Kapverden setzt Abenteuerlust und Flexibilität voraus. Der Grund: Die Straßen auf den Kapverdischen Inseln entsprechen nicht immer dem europäischen Standard. Straßennetze sind nicht überall optimal ausgebaut, die Straßenbeschaffenheit ist sehr unterschiedlich.
Gleich vorab: Die Kapverden sind kein klassisches Mietwagen-Reiseziel. Besser kommen Sie mit Sammeltaxis und Privattaxis voran.
Mieten Sie ein Auto nur auf den Inseln Santiago, São Vicente und Santo Antão. Transfers zu den Unterkünften machen Sie am besten mit Taxi oder Sammelbussen (Aluguers). Sammelbusse sind das verbreitetste Transportmittel auf den Kapverdischen Inseln.
Was muss ich beim Autofahren auf den Kapverden beachten?
Grundsätzlich sind die Straßen nicht in so guter Qualität wie in Europa. Viele Straßen, besonders Nebenstraßen, sind nicht geteert. Stellen Sie sich auf Schotter- und Sandstraßen ein, sowie auf viele Schlaglöcher. Es gibt wenig Straßenschilder, weshalb Sie sich mit guten Navigationsgeräten orientieren sollten.
Wenn Sie Portugiesisch sprechen, ist es vorteilhaft zum Autofahren auf den Kapverden. Vermeiden Sie das Autofahren in der Nacht. Es ist sehr dunkel, viele Menschen und Tiere sind unterwegs. Fahren Sie vorsichtig und langsam.
Auf welchen Kapverdischen Inseln lohnt sich ein Mietwagen?
Für die meisten Inseln der Kapverden benötigen Sie nicht unbedingt einen Mietwagen. Auf Santiago sind viele Straßen geteert. Auch gibt es hier viel zu entdecken, sodass es sich lohnt, hier mit dem Auto auf Erkundungstour zu gehen. So gelangen Sie auch ins Innere der Insel.
Auf welchen Kapverdischen Inseln benötige ich keinen Mietwagen?
Es kommt darauf an, auf welcher Kapverdischen Insel Sie Urlaub machen. Auf den typischen Badeinseln brauchen Sie keinen Mietwagen, da diese Inseln recht klein sind. Auf der Wanderinsel Santo Antão sind Sie besser mit Sammeltaxis oder mit einem Privattaxi unterwegs.
Fast alle Wanderungen sind Streckenwanderungen und ein Mietwagen wäre hier hinderlich. Auf Inseln wie Fogo oder Brava gibt es gar keine Autovermietung. Hier bleiben Ihnen nur die Sammeltaxis.
Wie sicher ist Autofahren auf den Kapverden?
Bedenken Sie, dass die Straßenverhältnisse auf den Kapverden schlechter sind als bei uns. Stellen Sie sich auf viele Schotterpisten und Schlaglöcher ein. Fahren Sie in gemäßigtem Tempo. Besonders Überholmanöver und ähnliches sollten Sie nicht machen, wenn Sie unerfahren auf kapverdischen Fahrbahnen sind.
Alternativen zum Mietwagen auf den Kapverden
Das Autofahren auf eigene Faust kann auf den Kapverden zu einem kleinen Abenteuer werden. Deshalb empfehlen wir Ihnen Taxis oder Sammeltaxis (Aluguer). Besonders um das Innere der Inseln zu erkunden, sind Taxis eine gute Wahl. Legen Sie vor der Fahrt den Preis fest. Die Sammeltaxis (Aluguer) sind eine sehr gute Alternative, fahren aber meist erst los, wenn sie voll sind. Die Sammeltaxis sind meist Pick-Ups oder Minibusse
Häufig gestellte Fragen
Darf ich mein Auto mit auf die Fähre nehmen?
Nein, Sie können den Mietwagen nicht auf die Fähre nehmen. Der Autovermieter lässt einen Inselwechsel nicht zu. Sie müssen sich dann vor Ort ein Auto mieten.
Benötige ich einen speziellen Führerschein auf den Kapverden?
Nein, sie benötigen keinen besonderen Führerschein auf den Kapverdischen Inseln. Hier reicht Ihre europäische Fahrerlaubnis.
Wo sollte ich meinen Mietwagen buchen?
Autos können Sie nur auf den Inseln Sal, Boavista, São Vicente, Santiago und Santo Antão mieten. Am besten ist es, wenn Sie ein Auto vor Antritt der Reise mieten. Wir helfen Ihnen hier gern!
Was kosten Mietwagen auf den Kapverden?
Die Kosten für einen Mietwagen gehen pro Tag bei 62 Euro los. Im Mietpreis enthalten ist die Vollkaskoversicherung (CDW) mit einer Selbstbeteiligung. Diese lässt sich durch eine Zusatzversicherung (ca. 7 Euro pro Tag) ausschließen. Wir empfehlen hierfür die Produkte von ERGO oder HanseMerkur.
Ab welchem Alter darf ich einen Wagen mieten?
Bei den meisten Vermietagenturen müssen Sie mindestens 21 Jahre als sein, um ein Auto zu mieten. Manchmal fallen Zusatzkosten an, wenn Sie jünger als 25 Jahre oder älter als 75 Jahre alt sind.