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Graciosa ist nach Corvo die kleinste Insel des Archipels. Die Landschaft ist mit ihren sanften Hügeln anders als auf den anderen Azoren-Inseln. Hortensienhecken sind hier eher selten, dafür sieht man mehr Windmühlen, kleine Vulkankegel , flache Höhenzüge und Weinfelder, denn der Wein galt als einer der besten der Azoren. Das traditionelle Landleben kann hier noch in allen Facetten beobachtet werden. 

Der Hauptort ist Santa Cruz da Graciosa, der nicht einmal 2.000 Einwohner zählt. Das Zentrum bildet ein Platz namens "Praça Fontes Pereira de Melo", oder auch "Rossio" gennant. Dort trifft sich die ganze Stadt zu einem Plausch, um in den Straßen zu schlendern oder um abends in einem der vielen Cafés und Bars bis in den frühen Morgen zu sitzen. In den Nebenstraßen gibt es auch einige herrschaftliche Häuser aus dem 19 Jh. zu entdecken. Einen herrlichen Blick über die Stadt genießt man von dem 130 m hohen Vulkankegel Monte da Ajuda. Darauf befinden sich 3 Kapellen. Eine davon, die "Ermida de Nossa Senhora da Ajuda", erinnert an eine Festung und ist wegen der Azulejos im Inneren der Kapelle besonders sehenswert.

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Das Highlight der Insel ist zweifelslos die mächtige Caldeira, die mit dem Naturphänomen Furna do Enxofre, eine faszinierende Höhle, beeindruckt. Sogar Prinz Albert von Monaco reiste extra auf die Azoren um in den Vulkan herabzusteigen. Damals musste er an einer langen Strickleiter heruntersteigen. Heute führt ein Treppenschacht in die Unterwelt des Kraters, wo stechende Schwefeldämpfe die Luft durchziehen und mittendrin ein Schwefelsee zu bewundern ist. Die Schwefelgrotte mit ihrem unterirdischen Kratersee sollte man sich nicht entgehen lassen.

Berühmt für die Insel ist die sehr süße Spezialität Queijadas da Graciosa, die es in jeder Konditorei gibt und die so gut wie jeder als Mitbringsel für zu Hause im Gepäck hat.

Graciosa ist ca. 1.500 km vom portugiesischen Festland entfernt und bildet zusammen mit Faial, Pico, São Jorge und Terceira die Zentralgruppe des Archipels. Mit einer Gesamtfläche von ca. 61 qkm ist sie die zweitkleinste der Azoren. Sie ist 12,5 km lang, 8 km breit und hat knapp 5.000 Einwohner. Die Küstenlänge beträgt 34 km.

Die Bevölkerung lebt vor allem von der Landwirtschaft. Es wird Wein aber auch Getreide angebaut. Der Boden ist sehr fruchtbar. Die Milchwirtschaft und die Viehzucht sind weitere wichtige Einnahmequelle.

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